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AC/DC-programmierbare Netzteile

Programmierbare DC-Netzgeräte und DC-Quellen

Programmierbare DC-Netzgeräte liefern eine präzise, regelbare Gleichspannung oder einen definierten Gleichstrom für Labor, Entwicklung, Validierung und Produktion. Sie versorgen elektronische Baugruppen, Leistungselektronik, DC/DC-Wandler, Sensoren, Steuergeräte, Motorcontroller und komplette Systeme unter reproduzierbaren Bedingungen. Für Batterietest, E-Mobility, PV- und Solar-Inverter-Test sowie automatisierte Testsysteme bietet CME passende DC-Quellen und DC-Stromversorgungen.

Welches DC-Netzgerät passt zu Ihrer Prüfaufgabe?

Das Spektrum reicht von Labor-DC-Netzgeräten mit Konstantspannung und Konstantstrom (CV/CC) über Autoranging-Netzgeräte, Hochvolt-Quellen und Hochstromquellen bis zu Mehrkanal-Systemen und bidirektionalen DC-Quellen mit Senkenfunktion. Je nach Modell lassen sich Spannung, Strom, Leistung, Schutzgrenzen und Testabläufe einstellen, speichern und wiederholen. Für Energieflüsse in beide Richtungen stehen auch rückspeisefähige Lösungen zur Auswahl.

Programmierbare DC-Netzgeräte im Sortiment

Im Sortiment finden Sie DC-Netzgeräte von BriPower Bridge Technology, Chroma, ELS Instruments, Heinzinger, ITECH Electronics, Kepco, Magna-Power, Plating Electronic, Sorensen AMETEK und Vektrex. Filtern Sie nach Hersteller, Anwendung, Serie und den benötigten elektrischen Daten.

Welches DC-Netzgerät passt zu Ihrer Prüfaufgabe?

Die passende DC-Quelle schafft stabile Testbedingungen, beschleunigt die Fehlersuche und ermöglicht reproduzierbare Messergebnisse sowie sichere Automatisierung. Die folgende Übersicht verbindet Ihre Anwendung mit der Prüfaufgabe, einer geeigneten Lösung und dem konkreten Nutzen. Funktionen, Schnittstellen, Simulationen und Schutzkonzepte hängen von Modell, Optionen und Prüfaufbau ab.

Weitere Lösungen finden Sie in unseren Anwendungsbereichen Automobilelektronik, E-Mobilität und erneuerbare Energien.

Anwendung Prüfaufgabe Geeignete Lösung Ihr Nutzen
Labor, Entwicklung und Fehlersuche Schaltungen müssen schnell, sicher und reproduzierbar versorgt werden. Programmierbares Labor-DC-Netzgerät mit CV/CC-Betrieb Spannung und Strom lassen sich präzise begrenzen; Fehler werden schneller gefunden und Prüflinge geschützt.
Elektronikproduktion / End-of-Line-Test Viele Prüflinge müssen automatisiert und wiederholbar getestet werden. Programmierbare DC-Quelle mit SCPI, LAN, USB oder GPIB Einfache Integration in Prüfstände, reproduzierbare Testabläufe und klare Pass/Fail-Auswertung.
DC/DC-Wandler und Leistungselektronik Prüflinge reagieren empfindlich auf Lastwechsel, Einschaltverhalten und Eingangsspannung. Dynamische DC-Quelle mit schneller Regelung und Sequenzfunktion Realistische Eingangsszenarien, Transienten und Grenzbedingungen können gezielt nachgebildet werden.
Automotive-Steuergeräte und 12/24/48-V-Systeme Bordnetzbedingungen wie Spannungseinbruch, Lastsprung oder Startimpuls müssen geprüft werden. Programmierbare Automotive-DC-Quelle mit Arbitrary-/Sequenzfunktion Bordnetzprofile lassen sich reproduzierbar testen, ohne manuelle Eingriffe oder Sonderaufbauten.
E-Mobility, OBC und HV-Komponenten Hochvolt-Systeme benötigen sichere, stabile und leistungsstarke DC-Versorgung. Hochvolt-DC-Quelle oder bidirektionale DC-Quelle 400-V-, 800-V- und höhere DC-Systeme können passend zum Arbeitspunkt versorgt werden. Zum Belasten ist eine geeignete Senkenfunktion erforderlich; Simulationen benötigen die dafür vorgesehenen Gerätefunktionen.
Batterietest und Battery Simulation Batterien müssen geladen, entladen oder als Quelle simuliert werden. Bidirektionale DC-Quelle mit geeigneter Batterieemulation und Teststeuerung Eine Lösung übernimmt Quelle und Senke; mit geeigneter Software lassen sich Ladezustände, Innenwiderstand und Batterieverhalten reproduzierbar simulieren.
PV- und Solar-Inverter-Test Wechselrichter müssen bei unterschiedlichen Einstrahlungs- und Temperaturbedingungen geprüft werden. DC-Quelle mit Solar-Array-Simulation und I-V-Kennlinien PV-Module werden virtuell nachgebildet; MPPT-Verhalten und Wirkungsgrad lassen sich mit geeigneter Messtechnik realitätsnah prüfen.
Hochstromanwendungen Prüflinge benötigen sehr hohe Ströme bei niedriger oder mittlerer Spannung. Hochstrom-DC-Quelle mit Remote Sense und passend dimensionierter Stromreserve Spannungsabfälle über Leitungen werden innerhalb der zulässigen Kompensationsgrenzen ausgeglichen; die Versorgung bleibt auch bei hohen Lastströmen stabil.
Hochvoltanwendungen Inverter-, Halbleiter- und HV-Tests benötigen hohe DC-Spannungen; Isolationsprüfungen stellen zusätzliche Anforderungen an den Prüfaufbau. Hochvolt-DC-Quelle mit Schutzfunktionen und kontrollierter Abschaltung; für Isolationsprüfungen ein entsprechend spezifiziertes Prüfsystem Definierte Spannungsrampe, OVP/OCP und kontrolliertes Abschaltverhalten unterstützen die Hochvolt-Prüfung. Eine DC-Quelle allein ersetzt kein Isolations- oder HiPot-Prüfgerät.
Mehrkanal-Prüfstände Mehrere Spannungen oder Prüflinge müssen gleichzeitig versorgt werden. Mehrkanal-DC-Quelle oder modulares DC-System Weniger Einzelgeräte, weniger Verdrahtung und zentrale Steuerung mehrerer Kanäle.
Langzeittests und Burn-in Prüflinge laufen über Stunden oder Tage unter definierten Bedingungen. Rackfähige DC-Quelle mit Datenlogging und Schutzgrenzen Stabile Dauerprüfung mit nachvollziehbaren Messdaten und automatischer Abschaltung bei Grenzwertverletzung.
Große Prüfstände und MW-Systeme Standardgeräte reichen bei Leistung, Spannung oder Strom nicht aus. Modulares DC-System mit Parallelbetrieb oder kundenspezifischer Integration Leistung wird passend skaliert; der Prüfstand bleibt erweiterbar und servicefreundlich.

CV/CC, Autoranging und Quelle-Senke-Betrieb

Die Betriebsart bestimmt, welche Größe das Netzgerät regelt. Neben klassischen DC-Stromversorgungen stehen programmierbare Netzteile mit erweitertem Arbeitsbereich oder mit Senkenfunktion zur Verfügung. Entscheidend sind die gleichzeitig benötigten Spannungs- und Stromwerte sowie die zulässige Leistung.

Für induktive Lasten, wiederaufladbare Energieträger und andere rückspeisende Prüflinge muss das Gerät die zurückfließende Energie aufnehmen können. Eine bidirektionale Stromversorgung verbindet Quelle und Senke. Ob die aufgenommene Energie als Wärme abgeführt oder ins Versorgungsnetz zurückgespeist wird, hängt von der Gerätearchitektur ab. Eine separate elektronische Last ist eine weitere Möglichkeit, einen abgestimmten Prüfaufbau zu ergänzen.

Betrieb oder Funktion Bedeutung für die Auswahl
Konstantspannung (CV) Die Ausgangsspannung wird auf den Sollwert geregelt. Der Prüfling bestimmt den Strom, solange die eingestellte Stromgrenze und der zulässige Arbeitsbereich eingehalten werden.
Konstantstrom (CC) Der Ausgangsstrom wird auf den Sollwert geregelt. Die Spannung passt sich innerhalb der eingestellten Spannungsgrenze und des zulässigen Arbeitsbereichs an.
Autoranging Innerhalb der Leistungsgrenze stehen unterschiedliche Kombinationen aus Spannung und Strom bereit. Maximale Spannung und maximaler Strom sind dadurch nicht automatisch gleichzeitig verfügbar.
Quelle und Senke Das System kann Energie liefern und aufnehmen. Dafür müssen Spannungsbereich, Stromrichtung und Senkenleistung zum Prüfling passen.
Regenerativer Senkenbetrieb Geeignete rückspeisefähige DC-Netzgeräte führen einen Teil der aufgenommenen Energie ins Versorgungsnetz zurück; Netzanschluss und Betriebsbedingungen sind bei der Auslegung zu berücksichtigen.
Arbitrary-, Sequenz- und Simulationsfunktionen Passende Modelle und Software bilden zeitliche Spannungsverläufe, Batterieprofile oder Solar-I-V-Kennlinien nach. Der benötigte Funktionsumfang wird für die konkrete Prüfaufgabe ausgewählt.

DC-Netzgerät auswählen: sieben wichtige Kriterien

Die richtige DC-Quelle wird nicht allein nach Spannung und Strom ausgewählt. Für Labor, Leistungselektronik, Batterietests und E-Mobility müssen elektrische Daten, Dynamik, Sicherheit und Einbindung in den Prüfstand zusammenpassen.

  1. Spannung, Strom und Leistung gemeinsam betrachten

    Legen Sie alle Arbeitspunkte einschließlich Spitzenbedarf und Stromreserve fest. Im Programm finden Sie unter anderem Strom- und Spannungskonfigurationen mit 6 V DC sowie Hochspannungs-Netzgeräte mit 10 kV DC. Diese Beispiele ersetzen nicht die Prüfung der verfügbaren Bereiche jedes Modells.

  2. Regelgenauigkeit, Restwelligkeit und Bedienung vergleichen

    Für Entwicklung und Labor zählen hochpräzise programmierbare DC-Quellen mit guter Anzeige, präziser Bedienung und niedriger Restwelligkeit. Remote Sense erfasst die Spannung am Prüfling und kompensiert Leitungsverluste innerhalb der spezifizierten Grenzen.

  3. Dynamik, Anstiegszeit und Einschwingzeit abstimmen

    Prüfen Sie schnelle Regelung, Anstiegszeit, Verhalten nach Lastwechseln und Einschaltsequenzen. Eine passende Arbitrary-/Sequenzfunktion unterstützt Transienten, Startimpulse und reproduzierbare Grenzbedingungen; Autoranging erweitert den nutzbaren Spannungs-Strom-Bereich innerhalb der Leistungsgrenzen.

  4. Schutzfunktionen für Prüfling und Prüfaufbau auslegen

    Abgestimmte Schutzgrenzen für Überspannung und Überstrom (OVP/OCP), definierte Spannungsrampen und kontrolliertes Abschalten helfen, Fehlmessungen und Schäden durch falsche Einschaltsequenzen zu vermeiden. Bei Hochvolt- und Hochstromprüfungen ist das Schutzkonzept des gesamten Aufbaus maßgeblich.

  5. Schnittstellen und Automatisierung passend auswählen

    Für automatisierte Testsysteme und ATE sind je nach Modell LAN, USB, RS232, GPIB, CAN, EtherCAT oder Profinet relevant. Prüfen Sie SCPI-Unterstützung, verfügbare Treiber, Datenlogging und die Einbindung in Ihre Teststeuerung für reproduzierbare Abläufe und Pass/Fail-Auswertungen.

  6. Bauform, Kühlung und Leistungsdichte berücksichtigen

    Berücksichtigen Sie Labor- oder Rackbetrieb, Bauform, Kühlung, Anschlussleistung und hohe Leistungsdichte. Für Langzeittests und Burn-in müssen Dauerbetrieb, Messdatenerfassung und Abschaltung bei Grenzwertverletzung zusammenpassen.

  7. Mehrkanal-Betrieb und Skalierbarkeit planen

    Bei mehreren Versorgungskanälen sind die Anforderungen jedes Kanals entscheidend. Für große Prüfstände und MW-Systeme kommen geeigneter Parallelbetrieb, modulare DC-Systeme oder kundenspezifische Integration infrage. Eine passende Auslegung reduziert Testzeit und hält den Prüfstand erweiterbar und servicefreundlich.

Sorensen DC-Netzgeräte für Ihre Prüfaufgabe

Sie möchten eine DC-Versorgung aus dem AMETEK-Portfolio auswählen? Die Sorensen-Übersicht führt zu den passenden Gerätefamilien. Vergleichen Sie beispielsweise SGX DC-Netzgeräte mit Asterion ASM für Aufgaben mit mehreren Versorgungskanälen. Maßgeblich sind die gleichzeitig benötigten Spannungs- und Stromwerte sowie die Anforderungen an jeden einzelnen Kanal.

Bei wechselnder Belastung hilft die Einschwingzeit nach einem Lastwechsel beim Datenblattvergleich. Für Quelle-Senke-Aufgaben wählen Sie eine entsprechend ausgelegte bidirektionale Stromversorgung. Nennen Sie uns Ihre Arbeitspunkte und den Prüfablauf, damit wir die geeignete Ausführung mit Ihnen eingrenzen können.

Häufige Fragen zu programmierbaren DC-Netzgeräten

Was unterscheidet ein programmierbares DC-Netzgerät von einem festen Netzteil?

Ein programmierbares DC-Netzgerät ermöglicht das gezielte Einstellen und Wiederholen von Versorgungsbedingungen. Je nach Modell gehören Fernsteuerung, Schutzgrenzen, Sequenzen und Messwerterfassung dazu. Das hilft beim Vergleich von Prüflingen in Labor, Entwicklung und Produktion.

Wann benötige ich eine DC-Quelle mit Senkenfunktion?

Wenn der Prüfling Energie in Richtung der Quelle zurückgeben kann, etwa bei induktiven Lasten, Motorcontrollern oder wiederaufladbaren Energieträgern. Quelle, Senkenleistung und Prüfablauf müssen aufeinander abgestimmt sein. Senkenfunktion und Rückspeisung ins Versorgungsnetz sind unterschiedliche Eigenschaften.

Kann jedes bidirektionale Netzgerät eine Batterie simulieren?

Nein. Für Batterieemulation oder Battery Simulation werden passende Funktionen beziehungsweise Software benötigt. Ladezustand, Innenwiderstand und dynamisches Verhalten müssen durch das gewählte Modell abbildbar sein. Batterietest mit Laden und Entladen und die Simulation einer Batterie sind unterschiedliche Aufgaben.

Ist ein Autoranging-Netzgerät für jeden Arbeitspunkt geeignet?

Maßgeblich ist die Ausgangskennlinie des Geräts. Autoranging bietet innerhalb der Nennleistung flexible Spannungs-Strom-Kombinationen, hebt aber Spannungs-, Strom- und Leistungsgrenzen nicht auf. Prüfen Sie daher alle benötigten Arbeitspunkte.

Was bedeutet die Bezeichnung AC/DC-programmierbare Netzteile?

Bei dieser Kategorie stehen programmierbare DC-Ausgänge im Mittelpunkt. Die Bezeichnung AC/DC beschreibt die Versorgung aus dem Wechselspannungsnetz und den Gleichspannungsausgang. Für Prüflinge mit AC-Versorgung wählen Sie eine dafür geeignete programmierbare AC-Spannungsquelle.

Die passende DC-Versorgung für Ihren Prüfstand

Nennen Sie uns Prüfling, Anwendung, Spannungs- und Stromwerte, Dauer- und Spitzenleistung, mögliche Rückenergie sowie benötigte Schnittstellen und Testprofile. CME unterstützt Sie bei der Auswahl passender Standard-Netzgeräte für Labor und Testsysteme.

Eignet sich keines unserer Standard-Netzgeräte, entwickeln wir Produktmodifikationen oder komplette Testsysteme für Ihre Anwendung. Unsere Systemintegration verbindet Stromversorgung, Messmittel, Schutzkonzept und Automatisierung zu einem abgestimmten Prüfaufbau.