In dieser Kategorie finden Sie programmierbare Stromversorgungen mit DC-Ausgang (regelbar von 0 bis max V DC), Stromversorgungen mit AC-Ausgang, sowie elektronische Lasten (AC und DC).
mehr erfahren
DC/DC-Wandler und Netzteile: der grundlegende Unterschied
Der grundlegende Unterschied zwischen DC/DC-Wandlern und Netzteilen liegt vor allem in der Art der Eingangsspannung und in ihrer Aufgabe innerhalb eines Systems. Ein DC/DC-Wandler wandelt eine vorhandene Gleichspannung in eine andere Gleichspannung um. Er wird eingesetzt, wenn innerhalb eines elektronischen Geräts unterschiedliche DC-Spannungen benötigt werden, etwa für Steuerungen, Sensorik, Kommunikationsmodule oder Embedded-Systeme. Ein Netzteil hingegen ist allgemeiner gefasst: Es nimmt elektrische Energie aus einer Quelle auf, wandelt sie in die für die Last benötigte Form um und stellt die passende Spannung und den passenden Strom bereit. Ein AC/DC-Netzteil macht dabei aus Wechselspannung aus dem Stromnetz eine stabile Gleichspannung für elektronische Geräte.
Vereinfacht gesagt arbeitet ein DC/DC-Wandler also von DC nach DC, während ein klassisches Netzteil häufig von AC nach DC arbeitet. DC/DC-Wandler kommen typischerweise innerhalb von Geräten oder Baugruppen zum Einsatz, um verschiedene Versorgungsschienen bereitzustellen. Netzteile sitzen oft am Eingang der Energieversorgung eines Systems und übernehmen die Aufgabe, aus dem öffentlichen Stromnetz oder einer anderen Quelle überhaupt erst eine nutzbare Versorgung zu erzeugen. Beide Technologien ergänzen sich daher in vielen Anwendungen, statt in direkter Konkurrenz zu stehen.
Gerätetyp
Eingang
Ausgang
Typische Aufgabe
DC/DC-Wandler
Gleichspannung
Gleichspannung
Anpassung und Regelung interner Spannungsniveaus im Gerät.
AC/DC-Netzteil
Wechselspannung
Gleichspannung
Versorgung eines Geräts oder Systems aus dem Stromnetz.
In der Praxis finden Sie geregelte und ungeregelte DC/DC-Wandler mit Single-, Dual- oder Triple-Ausgang in allen Leistungsklassen. Ergänzend stehen AC/DC-Netzteile nach EN 60950 2nd, UL 60950 2nd und IEC 60950 2nd in allen Bauformen zur Verfügung. Dadurch lassen sich sowohl kompakte Elektronikbaugruppen als auch komplette Versorgungslösungen für industrielle und technische Anwendungen bedarfsgerecht auslegen.Entscheidend bei der Auswahl ist daher nicht nur die Leistung, sondern zunächst die Frage, welche Eingangsart vorliegt und welche Funktion im System erfüllt werden soll. Wenn bereits eine Gleichspannung vorhanden ist und diese angepasst, stabilisiert oder auf mehrere Spannungsebenen verteilt werden muss, ist ein DC/DC-Wandler die richtige Lösung. Wenn jedoch aus dem Stromnetz oder einer AC-Quelle zunächst eine nutzbare Gleichspannung erzeugt werden muss, wird ein Netzteil benötigt.
Hier finden Sie geregelte und ungeregelte DC/DC-Wandler mit Single-, Dual- oder Triple-Ausgang in allen Leistungsklassen, sowie AC-DC Netzteile nach EN 60950 2nd, UL 60950 2nd und IEC 60950 2nd Normen in allen Bauformen.
mehr erfahren
Hier finden Sie eine Übersicht unserer Produkte unterteilt nach Anwendungsbereichen.
Ihre Aufgabenstellung ist nicht dabei? Unsere Mitarbeiter verfügen selbstverständlich auch in anderen Bereichen über ein Höchtsmaß an Lösungskompetenz.
mehr erfahren
Bei der electronica 2018 hat ITECH mit der Serie IT-M3000 eine Baureihe sehr vielseitiger programmierbarer DC-Quellen/Senken im Leistungsbereich bis 850 W vorgestellt. Es wird unterschieden zwischen:
IT-M3100 DC-Quelle IT-M3200 DC-Quelle sehr hoher Genauigkeit IT-M3300 DC-Senke (stand-alone) IT-M3400 DC-Quelle bidirektional IT-M3600 entspricht M3400 mit Umschaltung zu M3300 in einem Gerät
Highlights:
⇒ Bauform durchgängig mit lediglich 1 HE und ½ Rack-Breite (= 1U-½R)
⇒ Alle Geräte verfügen über Weitspannungsbereich, alias „wide-range”.
⇒ Bis zu 4 identische Modelle können parallel betrieben werden (-> Erhöhung von I u. P) – serielle Kombinationen auf Anfrage.
⇒ Die gängigen Schnittstellen GPIB, RS 485 & Analogeingang, RS 232 & CAN, nur USB oder USB & LAN sind als optionale Einschubmodule erhältlich. Ein Gerät kann ein Modul aufnehmen, sind aber sehr einfach austauschbar, falls sich Anforderungen mal ändern.
⇒ Modelle IT-M3300 / 3400 / 3600 speisen im Senkbetrieb >80% der zu senkenden Leistung zurück ins Netz (= regenerativ).
⇒ Modelle IT-M3400 / 3600 verfügen über einen Messeingang zur Temperaturerfassung, z.B. PT100.
Wide-Range (alias Auto-Range): Das bedeutet, die U-I-Kurve ist nicht typisch rechteckig wie nachstehend am Vergleich mit konventionellen Quellen dargestellt, sondern hat einen teilweise hyperbolischen Anteil. Das stellt einen deutlich größeren Arbeitsbereich zur Verfügung und die max. Leistung kann über einen sehr weiten U-Bereich abgerufen werden (daher „Wide-Range“), wohingegen das bei anderen Quellen nur in einen einzigen Arbeitspunkt geht, nämlich in Umax und Imax.
Prinzipielle Ersatzschaltbilder:
M3400 & M3600: Der Vorzeichenwechsel von ±I erfolgt im bidirektionalen Modus nahtlos.
M3600: Die Umschaltung bidirektional speisend in reinen Senkbetrieb (oder umgekehrt) kann manuell oder per Programm erfolgen. Bei letzterem beträgt sie ≤200 ms – nicht nahtlos. Die Pfeile deuten an, dass letztlich Modelle M3300 und M3400 in einem Gerät vereint wurden.
Unterscheidung zwischen bidirektional und reinem Senkbetrieb hauptsächlich über Konstant-Modi:
⇒ CC/CR/CP bei Speisebetrieb aller Quellen ⇒ CC/CP bei Senkbetrieb bidirektionaler Modus ⇒ CC/CR/CP/CV/CV+CC/CR+CC und weitere Kombinationen sowie dynamic mode/list mode/short mode etc. bei reinem Senkbetrieb (nur M3300 & M3600)
Applikationen:
Es würde den Rahmen dieser Produktvorstellung sprengen, die schier endlosen Anwendungsmöglichkeiten dieser äußerst vielseitigen DC-Quellen/Senken aufzuzählen. Daher sei hier eine Einschränkung auf aktuelle Schwerpunkte gegeben, als da wären:
Wenn dafür auch nur die Modelle M3400 und M3600 geeignet sind, so liegt der wesentliche Unterschied zu anderen Herstellern darin, dass nur eine entsprechende Software (= SW) zusätzlich erforderlich ist, nicht aber eine geänderte Hardware der Geräte selbst.
Immerhin können pro SW-Paket bis zu 256 Geräte, also Kanäle verwaltet werden. In Anbetracht dieser Menge ergibt sich die Logik, warum bei Leistungen bis lediglich 800 W pro Gerät Netzrückspeisung berücksichtigt wurde.
Und wenn es um Batterien oder anderer Energiespeicher geht, vermeiden die Messeingänge für Temperatursensoren zusätzlichen Aufwand für Daten-Logger oder andere Messgeräte dazu, sowie die Datenübertragung zur Auswertung. Letztlich ein gut durchdachtes Konzept.
Weitere Informationen zu dieser Serie finden sich auf folgenden Links:
Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass es auch eine baugleiche Serie IT-M7700 gibt, das sind AC-Quellen, die ebenfalls sehr vielseitig einsetzbar sind – vgl. https://www.ITECHate.com/en/product/ac-power-supply/IT-M7700.html