Netzteile für Medizintechnik: Bauformen und Isolation
Netzteile für Medizintechnik gibt es als interne Stromversorgung, als offene oder abgedeckte Einbauausführung sowie als externes Stecker- oder Tischnetzteil. Für die Auswahl zählen Ausgangsspannung, Dauer- und Spitzenlast, Schutzkonzept sowie die dokumentierte Eignung für das vorgesehene Endgerät.
Beim Einbau sind die Herstellerangaben zu Anschlüssen, Schutzleiter, Abständen und Kühlung zu beachten. Die zulässige Leistung hängt von Temperatur und Wärmeabfuhr ab; eine feste Leistungsgrenze, ab der grundsätzlich ein Lüfter erforderlich wäre, gibt es nicht.
EMV und Ableitströme müssen am Gesamtsystem betrachtet werden. Zusätzliche Filter, Leitungen und die Einbausituation können die Ergebnisse verändern. Ein Netzteilzertifikat allein bestätigt deshalb nicht die Eigenschaften des fertigen Geräts. Die Grundlagen zu Isolation, Bediener- und Patientenschutz erläutert der Glossarbeitrag „Medizinische Netzteile“.